Objekt des Monats: Zunftkrug aus Deutschland (um 1880)
Im März widmen wir uns einem besonderen Zeugnis der Handwerksgeschichte: Ein reich verzierter Zunftkrug aus Deutschland, um 1880, steht im Mittelpunkt.
Die Zünfte prägten seit dem Mittelalter das städtische Handwerk Europas – sie regelten nicht nur Ausbildung und Preise, sondern waren auch soziale und kulturelle Zentren. Ein wichtiger Bestandteil des Zunftlebens war das gemeinschaftliche Trinken, das mit speziell gefertigten Gefäßen zelebriert wurde.
Unser Objekt des Monats, ein Zunftkrug aus Steinzeug, entstand um 1880 in Deutschland und war ein Geschenk für einen Müller. Besonders ins Auge fällt die detailreiche Darstellung einer Wassermühle sowie das Banner mit der Aufschrift „Hoch lebe das edle Handwerk der Müller“. Darüber prangt der augenzwinkernde Sinnspruch: „Eher soll die Welt verderben, als vor Durst ein Müller sterben.“
Solche Krüge waren weit mehr als nur Trinkgefäße – sie symbolisierten Stolz, Zusammenhalt und die Werte des Handwerks. Entdecken Sie im PANEUM, wie eng Handwerk, Gemeinschaft und Genuss miteinander verbunden waren!
Wir freuen uns über euren Besuch:
Dienstag - Samstag von 10-16 Uhr (letzter Einlass um 15 Uhr)